Integration durch Ausbildung fördern – Investieren Sie in die Jugend

Ausbildung gibt Hoffnung – Setzen Sie Hoffnungszeichen und investieren Sie in die Jugend

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Ansumane und Sabine leben in Westmittelfranken. Sie sind 19 Jahre alt und haben das gleiche Problem. Sie müssen ihre Berufsausbildung ohne die Unterstützung der Familie schaffen. Ansumanes Eltern leben in Eritrea und sind dort der Willkür der Militärdiktatur ausgesetzt. Sie hoffen für ihren Sohn auf ein besseres Leben in Deutschland. 2014 kam er nach 15 Monaten Flucht im Landkreis Ansbach an.

 

Sabines Mutter ist vor 2 Jahren gestorben, gerade als ihre Ausbildung begann. Zu ihrem Vater hat Sabine seit der Scheidung keinen Kontakt mehr.

Ausbildungserfolg durch professionelle Begleitung

Wenn Eltern bei Problemen in der Berufsausbildung nicht helfen können, stehen ehrenamtliche Ausbildungsmentoren und hauptamtliche Coaches zur Verfügung. Sie helfen in Krisen, vermitteln Nachhilfe und unterstützen, um  Schulden- und andere Probleme zu lösen. Sie gehen auf die jungen Menschen ein, sind für sie da und ermutigen sie.

Für Ansumane ist das der Schlüssel zur Integration und zu einem eigenständigen Leben in Deutschland. Er ist sehr motiviert und spricht bereits gut Deutsch. Als Feinmechaniker versteht er aber trotzdem viele Begriffe nicht, fühlt sich fremd und weiß oft nicht, wie er sich verhalten soll.

Ein ehrenamtlicher Mentor und ein hauptamtlicher Coach unterstützen ihn in Krisensituationen. Ansumane vertraut ihnen. Viel Fremdes übersetzen sie in seine Kultur und ermutigen ihn, seine Fähigkeiten zu entdecken.

Sabine muss seit dem Tod der Mutter alleine mit ihren Problemen zurechtkommen. Sie hat wegen dem Handy hohe Schulden. Nach der Trennung von ihrem Freund kamen psychische Probleme dazu. Sabine fehlte oft im Betrieb und erhielt zwei Abmahnungen. Ihre Ausbildung als Konditorin war gefährdet.

Ein hauptamtlicher Coach half ihr, die Schulden in den Griff zu bekommen. Er vermittelte im Betrieb und Sabine bekam nach zwei klärenden Gesprächen eine neue Chance. Sie hat wieder Mut gefasst und will die Ausbildung jetzt gut abschließen.

Die Ausbildungsförderung – ein Erfolgsmodell braucht finanzielle Unterstützung

Diese erfolgreiche Ausbildungsförderung muss weitergehen. Durch Ausbildungscoaching und mentoring entdecken junge Menschen in Krisen ihre Fähigkeiten. Sie lernen, Probleme konstruktiv zu lösen. Wer eine Ausbildung erfolgreich abschließt, wird gesellschaftlich akzeptiert, erkennt den Wert seiner Arbeitsleistung und bekommt Selbstvertrauen.

Firmen in unserer Region gewinnen Fachkräfte. Familie und Staat werden entlastet, wenn Heranwachsende eine berufliche Perspektive finden. Zugewanderte integrieren sich in die Gesellschaft. Als Kirche und Diakonie schenken wir jungen Menschen Hoffnung.

Was es kostet

Eine Coachingstunde kostet 35 €. Für eine nachhaltige Betreuung benötigen wir pro Jahr und Fall ca. 1.050 €. Derzeit arbeiten wir mit 1,5 Ausbildungscoaching-Stellen in der Stadt und im Landkreis Ansbach sowie im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim. Vierzehn Ausbildungsmentoren arbeiten ehrenamtlich mit. Und wir freuen uns über weitere Interessenten. Insgesamt benötigen wir 35.000 € Spenden jährlich. Helfen Sie mit und investieren Sie in unsere Jugend.

Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf unser Spendenkonto bei der Sparkasse Rothenburg:

EJSA Rothenburg gemeinnützige GmbH
IBAN: DE14 7655 1860 0007 0410 23                     BIC BYLADEM1ROT

Ihre Evangelische Jugendsozialarbeit in Westmittelfranken
Thomas Raithel, Diakon
EJSA Rothenburg gemeinnützige GmbH
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